Anlagenverkettung im Reinraum (Pharma) Einführung

Anlagenverkettung im Reinraum (Pharma)

Aufgabenstellung

  • Medizintechnische Kunststoffteile werden auf zwei Spritzgießmaschinen produziert und sollen zu einem Montageautomaten gefördert werden
  • Die Teile werden bereits auf bauseits vorhandenen MTF-Förderbändern längs aus den Maschinen heraustransportiert und mittels eines Separiervorsatzes vom Anguss getrennt.
    Anschließend laufen die Teile über eine Vibrationsrinne, die zusätzlich mit Ionisationseinheiten ausgerüstet ist. An dieser Stelle müssen die Teile aufgenommen werden.
  • Wahlweise soll an beiden Maschinen eine Pufferung der Teile in jeweils zwei Kisten erfolgen können
  • Es steht sehr wenig Platz zur Verfügung und es müssen Durchgänge zwischen den Maschinen gewahrt bleiben


Lösung

  • Je Maschine ein reversierbares I-Tech Kleinförderband (Pos. 2 und 5), welches die Teile wahlweise auf eine pneumatisch betriebene Rutsche (Pos. 3 und 6) oder auf zwei NL-Sonderförderbänder (Pos. 1 und 4) leitet.
  • Die Förderbänder verfügen über feste 75°-Knicke, um möglichst steil nach oben fördern und entsprechende Durchgänge schaffen zu können.
  • Um ein Zurückfallen der Teile weitestgehend zu vermeiden, sind auf den Gurten spezielle Stollen aufgebracht (zusätzlich aufgeschweißte Keilleiste auf den Stollenspitzen). Darüber hinaus sind in den Steilbandbereichen Fallbremsen installiert.
  • Die Förderbänder sind von oben komplett mit Polycarbonat abgedeckt
  • Die Materialübergaben werden mittels Lichtschranken auf Stauprozesse des Materials überprüft.
  • Sonderuntergestelle zur Aufnahme der Förderbänder, Wippen und Behälter
    Edelstahl-Rohrsystem am Bandauslauf von Förderband Pos. 6 in den bauseits vorhandenen Aufgabebunker
  • Siemens S7-Steuerung inkl. zusätzlicher Module für bauseitige Auswertung einer übergeordneten Betriebsdatenerfassung
  • Die oberen Steilbandteile werden mit speziellen Halterungen an der Hallendecke befestigt