Kleinförderbänder für große Herausforderungen
Kompakt, integriert und universell einsetzbar
MTF Technik bietet individuell angepasste Kleinförderbänder, die sich perfekt in Ihre spezifischen Anwendungsbereiche integrieren lassen. Durch die geringe Bauhöhe von nur 30 mm sowie die vielseitigen Optionen in Bezug auf Antriebe, Bauformen und Zubehör bieten diese Förderbänder eine optimale Lösung, selbst für beengte Platzverhältnisse. Mit Kleinförderbändern von MTF Technik wird Ihr Materialfluss effizient und platzsparend gestaltet.
Die Kleinförderbänder von MTF Technik zeichnen sich durch ihre kompakte Bauweise und maximale Anpassungsfähigkeit aus. Dank des optimalen Außenbreiten- zu Nutzbreitenverhältnisses passen sie selbst in engste Maschinen- und Werkzeugschächte. Robuste Materialien und innovative Technik garantieren Langlebigkeit und eine einfache Integration in bestehende Produktionsumgebungen.
MTF Technik liefert Kleinförderbänder, die sich sowohl für Standard- als auch Spezialanwendungen eignen. Ob gerade Ausführung, negativ, positiv oder Z-förmig abgewinkelt – die Anpassungsmöglichkeiten sind vielseitig. Zudem beraten wir Sie umfassend, um Ihre Anforderungen bestmöglich zu erfüllen. Mit maßgeschneiderten Lösungen unterstützen wir Sie dabei, Effizienz und Wirtschaftlichkeit in Ihrem Materialfluss zu steigern.
- Unsere Produkte
- Ihre Vorteile
- Kleinförderbänder im Detail
- FAQ
Produkte filtern
Warum sollten Sie sich für MTF Technik entscheiden?
Produkt-nach-Maß-Fertigung
Sonderlösungen
Ganzheitlicher Service
Expertise seit über 50 Jahren
Patentierte Technologien
Vorteile der MTF Technik Kleinförderbänder
Kompakte Bauweise mit idealem Außenbreiten-/Nutzbreitenverhältnis durch eingezogene Spannelemente
Große Auswahl unterschiedlicher Fördergurte, passend zur Aufgabenstellung und zum Transportgut
Ideal für engste Platzverhältnisse
Unterschiedliche Antriebseinheiten für jeden Anwendungsfall
Breites Spektrum an verfügbaren Untergestellen
Qualitativ hochwertige Materialien
Kleinförderbänder im Detail
Kompakt, effizient, vielseitig

Die Kleinförderbänder von MTF Technik basieren auf einer Konstruktion aus 30x30mm starken eloxierten Aluminiumprofilen. Diese werden zu einem leiterartigen Rahmen verbunden und bilden den Grundkörper. Auf diesem Rahmen wird ein 1,5mm starkes Edelstahlblech verschraubt, welches als Gleitauflage für den Gurt dient.
Am Bandauslauf werden seitlich am Rahmen die Antriebsaufnahmen aus Aluminium montiert, zwischen denen die Antriebsrolle bzw. ein Trommelmotor aufgenommen werden kann. Auf der gegenüberliegenden Seite – am Bandeinlauf – werden Spanneraufnahmen stirnseitig in die Rahmenprofile gesteckt, zwischen denen die Umlenkrolle befestigt wird.
Über diese Rollenkonstruktion wird der flexible Fördergurt gezogen und gespannt, so dass ausreichend Drehmoment übertragen werden kann. Je nach Förderbandausführung und Bandgeometrie kommen noch weitere Rollen hinzu – z.B. bei Winkelförderbändern zur Führung des Gurtes in den Bandknicken oder eine Einschnürrolle an der Antriebsseite zur Maximierung der Gurtumschlingung.
Konisch-zylindrisch gedrehte Rollen sorgen dafür, dass die Gurte einen gewissen Selbstzentriereffekt erfahren und so Verschleiß, Abrieb und Wartungsaufwand minimiert wird.
Zur Auswahl stehen standardmäßig verschiedene Drehstrommotoren sowie bei Bedarf auch Gleichstrommotoren mit unterschiedlichen Leistungen und Getriebeuntersetzungen für eine große Auswahl möglicher Bandgeschwindigkeiten. Je nach Aufgabenstellung kann der Antrieb direkt angeflanscht, über einen Kettenantrieb oder mittels eines Trommelmotors erfolgen, bei dem Motor und Getriebe in der Antriebsrolle integriert sind.
Die Antriebseinheiten können mit verschiedenen Steuerungsoptionen ausgestattet werden. Hier entscheiden die Kunden, welche Schnittstellen und Funktionen erfüllt werden sollen. So können die Motoren z.B. mit Motorschutzschaltern, Taktschaltgeräten, Frequenzumrichtern oder Sondersteuerungen konfiguriert werden, welche bei Bedarf auch mit vorhandenen Kundenanlagen kommunizieren.
Die Kleinförderbänder von MTF Technik können mit vielen unterschiedlichen Gurten aus PU, PVC, Filz, Silikon, Polyester und weiteren Materialien ausgeführt werden, um so die jeweilige Förderaufgabe optimal zu erfüllen. Je nach Einsatzzweck können dabei Material, Farbe, Oberflächenstruktur, Temperaturbeständigkeit, Zulassung für Lebensmitteltransport, etc. eine Rolle spielen.
In Abhängigkeit von der notwendigen Förderbandgeometrie, den Kundenbedürfnissen hinsichtlich Flexibilität und Komfort sowie der Bandbelastung projektieren die MTF Techniker das passende Untergestell.
Basis der MTF Technik Kleinförderbänder ist ein Baukasten, der es durch intelligente Verknüpfung von standardmäßigen Komponenten erlaubt, für viele unterschiedliche Anwendungsfälle und Aufgabenstellungen bereits eine standardisierte Lösung zu finden. Im Bedarfsfall werden dann ggf. notwendige Sonderkonstruktionen hinzugefügt, um die Aufgabenstellung optimal zu erfüllen.
Gerne stehen wir Ihnen für eine persönliche Beratung für Ihre individuelle Aufgabenstellung zur Verfügung.
Fragen und Antworten zum/zur Kleinförderbänder
Warum werden die Förderrollen bei MTF Technik konisch-zylindrisch ausgeführt?
Die konisch-zylindrische Form der Rollen sorgt dafür, dass der Durchmesser an der Außenseite der Rolle kleiner ist als im Zentrum. Läuft der Gurt nun aus dem Zentrum heraus, wird er leicht verformt und bildet eine Art „Kurve“, d.h. die Spannung im Gurt ist an einer Seite höher als an der anderen Seite. Wie bei einem Gummiband versucht der Fördergurt, diese überhöhte Spannung auszugleichen, indem er sich wieder in Richtung der zylindrischen Mitte bewegt. So führt die konisch-zylindrische Ausführung der Rollen zu einem Selbstzentriereffekt des Fördergurtes.
Warum ist beim Gurtförderer ein ziehender Antrieb („Kopfantrieb“) besser als ein schiebender Antrieb („Heckantrieb“)?
Bei einem ziehenden Antrieb legt sich der Gurt zu nahezu 180° um die Antriebsrolle. Bei einem schiebenden Antrieb hebt sich jedoch aufgrund der Reibung der Gurt bei gleicher Bandspannung allerdings schon von der Antriebsrolle ab, d.h. der Umschlingungswinkel ist kleiner als 180°. Entsprechend kann weniger Moment übertragen werden. Um dies auszugleichen, müsste die Bandspannung erhöht werden. Dies führt jedoch zu höherem Gurtverschleiß und erhöht gleichzeitig die notwendige Leistung des Antriebsmotors. Deshalb setzt MTF Technik als Standard ziehende Antriebe ein („Kopfantrieb“)
Wann bzw. wo wird ein Kleinförderband eingesetzt?
Die Kleinförderbänder von MTF kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo wenig Platz zur Verfügung steht. Der Bandkörper hat eine Höhe von nur 30mm und kann so in viele kleine Schächte integriert werden. Grundsätzlich sind die Kleinförderbänder durch ihren modularen Aufbau für viele unterschiedliche Anwendungen geeignet.
Typische Anwendungsfälle für Kleinförderbänder sind z.B. der Transport von Bauteilen aus Stanzwerkzeugen oder kleinen Maschinenschächten heraus. Ebenso dienen sie als integraler Bestandteil von Automationszellen, um
Kann ich die Kleinförderbänder in beliebigen Längen und Breiten bekommen?
Grundsätzlich sind die MTF Technik Kleinförderbänder in nahezu belieben Abmessungen lieferbar. Um wirtschaftlich agieren zu können, haben wir bei den Breiten gewisse Standards definiert. Hier bieten wir als Standard Nennbreiten von 70, 100, 150, …, 450, 500mm an. In diesen Stufen sind die entsprechend breitenabhängigen Teile wie Rollen, etc. in der Regel lagermäßig vorhanden.
Hinsichtlich der Längen sind die Kleinförderbänder sehr flexibel und können kundenindividuell ausgelegt werden. Hier gibt es lediglich Restriktionen z.B. in Abhängig von gewählten Antriebseinheiten oder einem sinnvollen Längen-/Breitenverhältnis.
Wann benötigt ein Förderband eine Zwangsführung?
Standardmäßig werden die MTF Gurtförderbänder mit zylindrisch-konischen Rollen ausgeführt. Diese Art der Konstruktion führt dazu, dass die Fördergurte über eine gewisse Selbstzentrierung verfügen. Bei Förderbändern mit einem schlechten Längen-/Breitenverhältnis, d.h. weniger als 2:1, bei Förderbändern mit dauerhaftem Reversierbetrieb oder Förderstrecken mit Querkrafteinleitung z.B. durch Abschiebeprozesse, kann es erforderlich sein, dass eine Zwangsführung eingesetzt wird. Hierzu wird in der Regel unter dem Gurt ein Keilleistenprofil aufgebracht, welches in Nuten entlang des Bandkörpers sowie in den Rollen geführt wird.
Kann man ein Kleinförderband auch im Reinraum einsetzen?
Ja. Die Gurtförderbänder von MTF Technik können an die besonderen Anforderungen einer Reinraumfertigung angepasst werden. Hierzu werden spezielle Fördergurte ausgewählt, der Antrieb entsprechend abgestimmt und auch ansonsten spezielle Materialien und Ausstattungsmerkmale konfiguriert. Die Maßnahmen zielen alle darauf ab, möglichst wenig Abrieb und Luftverwirbelungen zu erzeugen.
Weitere Informationen hierzu gibt auch unser Ratgeber
Wie reinigt man einen Fördergurt?
Auch wenn Gurtförderbänder verhältnismäßig wartungsarm sind, sollten sie doch in regelmäßigen Abständen inspiziert und einer vorbeugenden Instandhaltung unterzogen werden. Detaillierte Hinweise hierzu finden Sie in der Betriebsanleitung des Gerätes. Unabhängig vom spezifischen Gerät, ist die Sauberkeit des Fördergurtes ein ganz wesentliches Kriterium für den störungsfreien Betrieb.
Zur Reinigung des Fördergurtes ist zunächst einmal wesentlich, dass das Förderband vom Stromnetz getrennt ist. Anschließend kann eine grobe Reinigung erfolgen. Hier bietet sich an, groben Schmutz zunächst manuell, ggf. unter Zuhilfenahme eines Staubsaugers, zu entfernen.
Je nach Gurtmaterial kann anschließend die weitere Reinigung erfolgen. Bei Filzgurten oder sonstigen offenporigen Gurten wie Plüsch ist üblicherweise die Reinigung durch Absaugen ausreichend.
Bei glatten Gurten empfehlen wir zunächst die Reinigung mit etwas lauwarmem Wasser. Ein feuchter Lappen ist dabei in der Regel ausreichend, da nicht alle Gurtmaterialien wasserbeständig sind. Stark fetthaltiger Belag kann bei PVC-Gurten mit Spiritus, bei PU-Gurten z.B. mit Isopropanol oder Reinigungsbenzin entfernt werden. Anschließend sollte auch hier feucht mit klarem Wasser nachgereinigt und abschließend getrocknet werden.
Wie stellt man Spannung und Geradelauf bei einem Kleinförderband ein?
Alle Förderbänder werden vor Auslieferung an den Kunden bei MTF Technik einem mindestens zweistündigen Probelauf unterzogen. Dabei wir die Bandspannung und -ausrichtung bereits voreingestellt.
Durch den Transport, die grundsätzliche Bandspannung, die Aufstellung vor Ort sowie Einlaufeffekte – insbesondere in den ersten Wochen nach Inbetriebnahme – können sich die Fördergurte längen und der Geradelauf beeinträchtigt sein. In diesem Fall sollte zunächst geprüft werden, ob der Gurtförderer komplett gerade aufgestellt worden ist. Hierzu ist mittels Wasserwaage zu prüfen, ob der Förderer über die gesamte Länge in Längs- und Querrichtung plan ausgerichtet ist.
Anschließend ist das Gerät auf Sauberkeit zu kontrollieren, d.h. insbesondere, ob sich Verschmutzungen zwischen Gurt und Gleitauflage sowie zwischen Gurt und den Rollen befinden.
Weiter ist zu prüfen, ob sämtliche Rollen in der Förderbandkonstruktion rechtwinklig zum Förderbandrahmen ausgerichtet sind und der Gurt ausreichend gespannt ist.
Bezüglich der Gurtspannung gilt als Faustformel, dass der Gurt nur so stark gespannt sein soll wie nötig - nicht so stark wie möglich. Wichtig ist, dass die Spannung zum einen so hoch ist, dass das Fördergut sicher transportiert werden kann und zum anderen die Selbstzentrierwirkung der zylindrisch-konischen Rollen Wirkung zeigt.
Die Spannung wird immer nur an den Spannstationen aufgebracht. Läuft der Gurt nicht 100%-ig mittig, so ist dies kein Problem. Auch ein Hin- und Herpendeln des Gurtes ist unproblematisch. Er darf nur nicht seitlich an Begrenzungen anlaufen, da dies zur Beschädigung des Gurtes führen würde.
Die Gurtspannung ist in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren, da sie sich im Laufe der Zeit – insbesondere auch in Abhängigkeit von der Belastung – verändern kann. Gleichzeitig sollte der Geradelauf kontrolliert und bei Bedarf nachgestellt werden.
Die Gurtspannungs- und Geradelaufeinstellung darf nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden, um Schäden zu vermeiden. Genauere Hinweise finden Sie in der jeweiligen Betriebsanleitung zum Gerät.
Muss die Aufstellung und Inbetriebnahme des Kleinförderbandes durch MTF Technik erfolgen?
Nein. In der Regel baut MTF Technik die Förderbänder im Werk komplett auf und führt auch entsprechende Testläufe durch, so dass die Geräte vom Kunden einfach aufgestellt werden muss. Die elektrischen Anschlüsse sind meist so ausgeführt, dass lediglich der Stecker mit der Stromversorgung verbunden werden muss. Auf Kundenwunsch werden Geräte auch ohne Verdrahtung geliefert, d.h. in diesen Fällen muss der elektrische Anschluss beim Kunden durch entsprechend geschulte Fachkräfte durchgeführt werden.