Der MTF Multi-Rounder dient der Teilezählung und der Verteilung in unterschiedliche Behälter. Darüber hinaus wird er auch eingesetzt, wenn z.B. Teile nach dem Produktionsprozess in unterschiedlichen Behältern abgekühlt oder Schüttkegel in Behältern vermieden werden müssen.
Je nach Aufgabenstellung kann er als Drehverteiler mit einem Aktionsradius von 360° oder als Schwenkrutsche mit einem Radius von bis zu 270° eingesetzt werden.
Die MTF Zählsteuerung ist kinderleicht zu bedienen. Sie verwertet Maschinensignale und steuert bei Bedarf weitere Peripheriegeräte, wie z.B. ein Zuführförderband.
Neben der standardmäßigen Ausführung der Rutsche aus ABS-Material können kundenindividuelle Ausführungen in Stahl, Edelstahl oder sonstigen Materialien und Abmessungen gefertigt werden.
Besondere Ablauffunktionalitäten und Schnittstellen können durch frei programmierbare Steuerungen, z.B. Siemens S7, VIPA, Bollrath, etc. realisiert werden.
In der Ausführung als Standgerät lässt sich der Multi-Rounder einfach an verschiedenen Einsatzorten integrieren. Überall dort, wo Teile gezählt und in unterschiedlichen Behältnissen gepuffert werden sollen, stellt er eine kostengünstige Lösung für das automatisierte Materialhandling dar.
Für Anwendungen, bei denen Förderband und Verteileinrichtung als Einheit fungieren, wird der Drehverteiler als Anbaugerät ausgeführt. Die Anbindung an den Förderbandrahmen oder das Untergestell erfolgt je nach Aufgabenstellung individuell. So können auch Anpassungen an nahezu beliebige Fremdfabrikate vorgenommen werden.
Insbesondere in der Metallindustrie müssen oftmals widerstandsfähigere Materialien für die Schwenkrutschen eingesetzt werden. Je nach Aufgabenstellung kommen dabei Rutschen aus Stahl oder Edelstahl zum Einsatz. Zur Geräuschdämmung können auch spezielle Akustikbleche eingesetzt werden.
In der Ausführung mit fahrbarem Untergestell und Siemens-Steuerung ist der Multi-Rounder äußerst flexibel einsetzbar. Das stabile Untergestell aus Stahl-Vollmaterial sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt und sicheren Stand.
Pneumatische Wippen, reversierbare Förderbänder oder 2-Wege Weichen können sowohl im Rahmen der Qualitätssicherung als auch für Automationszwecke genutzt werden.
QS-Weichen können z.B. direkt im Ausfallschacht einer Spritzgießmaschine installiert werden, um Angüsse oder Ausschussteile zu sortieren.
2-Wege Verteilerweichen dienen hingegen zum wechselseitigen Befüllen von zwei Behältern und stellen somit - oftmals in Kombination mit einer Zählsteuerung - eine Pufferlösung dar.
Die Auslegung hinsichtlich Material, Dimensionen, Steuerungsausführung, Untergestellen oder Maschinenanbindungen erfolgt jeweils auftragsspezifisch in Abhängigkeit von der jeweils konkreten Aufgabenstellung.
2-Stellungs-Verteilerwippen zur wechselseitigen Befüllung von zwei Behältern eignen sich insbesondere für Anwendungen, bei denen i.d.R. ausreichend Personal für einen regelmäßigen Behälterwechsel vorhanden oder die Behälterfüllzeit relativ lang ist.
2-Stellungs Verteilerwippen als Standgerät werden insbesondere dort eingesetzt, wo Behälter wechselseitig befüllt werden müssen. Dies kann aus Pufferungszwecken oder aber auch z.B. zur lagenweisen Befüllung von Kisten notwendig sein, um die Teile besser abkühlen zu lassen.
Separierweichen dienen der Trennung von Gut- und Schlechtteilen oder zur Separation von Nutzteilen und Angüssen unter dem Werkzeug einer Spritzgießmaschine.
Je nach Aufgabenstellung müssen Sonderlösungen hinsichtlich Rutschengeometrie, Steuerungsabläufen und Schnittstellen, Untergestellausführungen, etc. realisiert werden. MTF Technik bietet hierzu umfangreiches Know-how und eine leistungsfähige Konstruktionsabteilung an, um nahezu jeden Kundenwunsch realisieren zu können.
Bei gekapselten Förderbändern (z.B. bei Anwendungen im Reinraum) werden oftmals Rohrsysteme bzw. Rohrweichen zur Übergabe in Folgeprozesse eingesetzt. Ebenso sind diese Systeme sinnvoll, wenn z.B. Teile an der Abgabestelle eine größere Höhendifferenz überbrücken sollen.
In der Ausführung als 2-Wege Rohrweiche kann die Einheit in Kombination mit einer Zählsteuerung zur stückzahlgenauen Befüllung von Behältern eingesetzt werden.
Die Aufnahmeanlage Typ 202 ist ein wesentlicher Bestandteil des MTF Automations-Programms. Sie dienen als Pufferstation am Ende einer Produktionskette.
In Kombination mit einer Zählsteuerung dienen sie der stückzahlgenauen Produktabfüllung. Über die Steuerung können weitere Peripheriegeräte, wie z.B. ein Zuführförderband, gesteuert werden.
Die Auslegung der Drehteller hinsichtlich Material, Durchmesser, Geometrie der Beutelaufnahmen oder Behälterzentrierungen erfolgt stets kunden- bzw. aufgabenspezifisch.
So können auch Sonderanfertigungen in Edelstahlausführung, z.B. für Anwendungen im Reinraum, realisiert werden. Ebenso sind mehrstöckige Depotstationen möglich.
Insbesondere in der Kunststoffindustrie werden häufig Beutel befüllt. Die Aufnahmeanlage Typ 202 bietet für diese Aufgabenstellung eine sehr platzsparende und günstige Lösung. Die Auslegung hinsichtlich Abmessungen und Ausstattungen erfolgt kunden- bzw. aufgabenspezifisch.
Insbesondere bei Anwendungen im Reinraum werden oftmals Sonderausführungen hinsichtlich der Materialbeschaffenheit oder der grundsätzlichen Ausführung gewünscht. MTF Technik ist darauf spezialisiert, diese Wünsche in qualitativ hochwertige Produkte und Lösungen umzusetzen.
Die Besonderheit der abgebildeten Aufnahmeanlage besteht insbesondere in den verstellbaren Beutelaufnahmen, die sich unterschiedlichen Durchmessern optimal anpassen.
Um auch bei der Pufferung von Kartons oder Kisten eine möglichst gute Platzausnutzung auf einem runden Drehtisch zu ermöglichen, bieten sich mehrstöckige Depotstationen an. Dabei werden die unterschiedlichen Ebenen versetzt zueinander angeordnet und die obere Behälteraufnahme mit Durchleitrohren versehen, um die Teile von der Abgabestelle sicher in die untere Ebene zu leiten.
In vielen Produktionsbetrieben wird der zur Verfügung stehende Platz immer mehr zum Problem. Die Forderung nach automatisierter, mannloser Produktion und der damit verbundenen temporären Materialpufferung erfordern schlanke Lösungen.
Hier bietet die Multi-Linea von MTF Technik die optimale Lösung. Je nach Ausführung können Kartons, Kisten oder Beutel automatisch befüllt und anschließend gepuffert werden.
Die Multi-Linea besteht aus einer Grundplatte mit Aufnahmewagen für Behälter oder Beutel. Aufgrund des schlanken Antriebskonzeptes kann mit diesem System eine sehr gute Platzausnutzung erzielt werden.
Insbesondere, wenn der zur Verfügung stehende Platz schmal aber verhältnismäßig lang ist, kann die Multi-Linea Ihre Stärken voll ausspielen.
Wie bei allen MTF-Geräten zeichnet sich auch die Multi-Linea durch ein Höchstmaß an Flexibilität aus. Das Grundprinzip des Umlaufenden Behälter- oder Beutelspeichers wird jeweils auf die konkrete Aufgabenstellung angepasst.
Die abgebildete Anlage wird an einer Maschine eingesetzt, die z.T. rechte und linke Teile gleichzeitig produziert. In diesem Fall wird jeweils eine Kiste mit rechten und eine Kiste mit linken Teilen befüllt. Wahlweise nach Ablauf einer einstellbaren Zeit oder nach Erreichen der Soll-Stückzahl taktet die Anlage um zwei Positionen weiter.
Wird nur eine Sorte Teile produziert, wird immer nur jeweils eine Kiste befüllt und auch nur einfach weiter getaktet.
Insbesondere bei Reinraumanwendungen existiert oftmals die Forderung, die Anlagen möglichst komplett zu kapseln. Einhausungen aus Polycarbonat, Aluminium oder Edelstahl können problemlos realisiert werden.
Neben der aufgabenspezifischen Auslegung hinsichtlich Anzahl und Größe der zu puffernden Behälter kann auch die grundsätzliche Konstruktion je nach Kundenwunsch angepasst werden. Hierzu zählen z.B. höhenverstellbare Untergestelle oder besondere maßliche Vorgaben.
Die Multi-Linea kann nicht nur für Kartons und Kisten, sondern auch für Beutel genutzt werden. In diesem Fall kommen aufgabenspezifisch ausgelegte Beutelhalterungen zum Einsatz.
Immer häufiger wird der zur Verfügung stehende Platz in den Fertigungsbetrieben zum Engpass. Neben der Produktivitätssteigerung der Maschinen und des Personals muss auch die Fläche immer effizienter genutzt werden.
Etagenförderbänder, teilweise auch in Verbindung mit automatischen Liftsystemen bieten hier die ideale Lösung, um auch größere Produktionsmengen - z.B. im Rahmen einer Nachtschicht oder einer Wochenendproduktion - mannlos zu puffern.
Die Anlagen werden aufgabenspezifisch projektiert und konstruiert, um eine optimale Einpassung in vorhandene Infrastrukturen und Abläufe zu ermöglichen.
Mannlose Schichten oder Wochenendbetrieb ist an vielen Produktionsanlagen nur mit der entsprechenden Puffertechnologie möglich. Da oftmals der zur Verfügung stehende Platz sehr begrenzt ist, bieten Etagenbandanlagen mit Liften eine ideale Platzausnutzung.
Für die Pufferung von Einzelteilen, die über ein Entnahmehandling auf Förderbändern abgelegt werden, empfiehlt sich eine einfache Etagenbandanlage als preiswerte Alternative zu aufwendigen Liftsystemen.
Je nach gewünschten Komplexitätsgrad können unterschiedliche Steuerungskonzepte und Schnittstellen zur Produktionsmaschine oder zum Handling realisiert werden.
Direkt von der Produktionsmaschine in die Verpackung und ins Zwischenlager. Diese Forderung kann mit individuell geplanten Materialflusssystemen von MTF Technik erfüllt werden. Mit Hilfe einer Zählsteuerung werden die Behälter stückzahlgenau befüllt und stehen so zur Weiterverarbeitung oder auch zum Direktversand an die Kunden bereit.
Immer dann, wenn z.B. direkt an den Produktionsmaschinen Behälter befüllt und gepuffert werden sollen, bieten sich Linear-Kistenspeicher an. Insbesondere, wenn die Produktionsmaschinen parallel zueinander aufgestellt sind und verhältnismäßig wenig Platz in der Breite zur Verfügung steht, kommen die schlanken Systeme zum Einsatz.
Die Steuerung der Kistenspeicher erfolgt individuell je nach Anwendungsfall. So kann z.B. der Behälterwechsel nach einer einstellbaren Zeit erfolgen oder über eine Zählung der Maschinenimpulse gesteuert werden. Ebenso sind zusätzliche Vereinzelungs- und Zählsysteme oder eine Stückzahlermittlung über integrierte Waagenmodule möglich.
Modular aufgebaute Systeme - auch in Kombination mit Rollenbahnen - ermöglichen vielfältige Einsatzmöglichkeiten an unterschiedlichen Produtkionsmaschinen.
Puffersystem mit Siemens S7-Steuerung zur Teilezählung. Über eine geschaltete CEE-Steckdose kann das Zuführförderband getaktet und bei einem Kistenwechsel gestoppt werden.
Die Steuerung ist über eine Schnittstelle mit der Produktionsmaschine verbunden und stellt somit die stückzahlgenaue Befüllung der Behälter sicher.
Durch die verschleiß- und abriebarme Konstruktion der MTF Förderbänder eignen sie sich insbesondere auch für den Einsatz in sauberen Bereichen oder Reinräumen. In diesen anspruchsvollen Umgebungen können Linearpuffersysteme eingesetzt werden, wenn direkt an der Maschine Kisten automatisch zu befüllen sind.
Bei vielen Stanz-/Biegeteilen (z.B. Federn) stellt die Schüttkegelbildung in den zu befüllenden Behältern ein Problem dar, da das zur Verfügung stehende Volumen aufgrund von Teileverhakungen oft nur unzureichend genutzt werden kann. Hier bieten linear verschiebbare Zuführförderbänder in Kombination mit mehrfach vortaktenden Behälterbändern eine ideale Lösung, um eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Produkte im Behälter zu erreichen.
Verschiebepuffer kommen dort zum Einsatz, wo die zu befüllenden Behälter stationär verbleiben. Insbesondere bei kleineren Puffermengen, bei denen eine Etagenbandanlage in Kombination mit einer Hubeinheit nicht sinnvoll ist, stellen die Verschiebepuffer eine äußerst effiziente und kompakte Lösung dar.
Je nach Aufgabenstellung können die Anlagen auch für Anwendungen im Reinraum ausgelegt werden. Glatte Oberflächen und die Verwendung von Edelstahl und eloxiertem Aluminium in Kombination mit hochwertigen Gurtmaterialien verhindern Abrieb und Partikelemissionen.
Eine besonders platzsparende und perfekt gekapselte Lösung stellt der Linearpuffer mit fest stehenden Behältern und einem verfahrbaren Verteilförderband dar.
Kunststoff-Spritzgussteile werden direkt von der Maschine kommend über ein schräg stehendes, gekapseltes Förderband auf ein linear verschiebbares Verteilförderband transportiert. Das reversierbar laufende Verteilförderband verfügt über zwei an den Ausläufen montierten 3-Wege Weichen. So können insgesamt 12 Beutel befüllt werden.
Die Parallelpuffer mit Verschiebeeinheit dienen der platzsparenden Pufferung von Behältern auf zwei parallelen, gegenläufig transportierenden Förderbändern.
Leere Behälter werden auf dem ersten Förderband bis zur Befüllposition vorgefahren und anschließend parallel auf das zweite Förderband verschoben.
Je nach Aufgabenstellung kann mit einer Verschiebeeinheit ein U-förmiger Materialfluss oder mit zwei Einheiten ein kompletter Umlauf der Behälter realisiert werden.
Insbesondere beim kompletten Umlauf ergibt sich eine sehr gute Platzausnutzung.
Bei Einsatz von nur einer Verschiebeeinheit kann die Rückführung der Behälter wahlweise auch auf einer Rollenbahn erfolgen.
Insbesondere bei Produktions- oder Verpackungsmaschinen mit frei überhängendem Materialausfallschacht eignen sich die Parallelpuffer mit extra niedriger Bauhöhe zur optimalen Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Platzes. Die Pufferlösung kann so direkt in die Grundfläche der Maschine integriert werden.
Je nach eingesetzter Maschinensteuerung können die Funktionen des Puffers von dieser übernommen werden.
22 Behälter mit einer Grundfläche von jeweils 400mm x 300mm können auf dieser Einheit befüllt und gepuffert werden. Dies entspricht einer Netto-Behälterfläche von 2,64m2, bei einem Gesamtflächenbedarf der Anlage von etwa 3,8m2. Die Platzausnutzung der Anlage beträgt also 70%. Dies Verhältnis kann noch verbessert werden, wenn die Anlage noch länger ausgeführt werden kann.
Im konkreten Anwendungsfall konnte mit der Anlage die komplette Nachtschicht an einer Stanzanlage eines Automobilzulieferers mannlos gefertigt werden.
Einem Entnahmeroboter sollen Kartons zugeführt und anschließend auf einer Förderstrecke gepuffert werden. Je nach Produkt müssen unterschiedliche Kartongrößen sicher transportiert und positioniert werden.
Rundtische werden zur kurzzeitigen Speicherung von Materialien verschiedener Ausprägungen eingesetzt. Sie sind z.B. häufig hinter Verpackungsmaschinen zu finden, wenn Beutel anschließend manuell verpackt werden sollen.
Ebenso können sie als Zwischenpuffer zwischen zwei Bearbeitungsschritten dienen.
Hinter einer Beutelverpackungsmaschine sollen verpackte Nahrungsmittel einem manuellen Packplatz zugeführt werden. Da die Mitarbeiter an den Packplätzen auch logistische Tätigkeiten durchführen, müssen zwischenzeitliche Überproduktionsmengen kurzzeitig schonend zwischengepuffert werden. Die Produkte sollen dabei nicht aufeinander fallen und dem Mitarbeiter ergonomisch zur weiteren Verarbeitung angedient werden.
Rollenbahnen kommen an vielen Stellen in der innerbetrieblichen Logistik zum Einsatz. Insbesondere am Ende von Pufferstrecken bieten Sie den Vorteil, ohne zusätzliche Sensorik und Steuerung die zu transportierenden Güter aufzustauen und z.B. an einer manuellen Abnahmestelle bereit zu stellen.
Je nach Anwendungsfall kommen Gerüste aus Stahl oder Edelstahl (z.B. für Reinraumanwendungen) und Rollen aus PVC, Stahl, Aluminium oder Edelstahl zum Einsatz.
Die Längen, Breiten und Rollenteilungen werden auf die jeweiligen Erfordernisse angepasst.
In nahezu allen Industriebereichen kommen Rollenbahnen vorwiegend dort zum Einsatz, wo Kisten, Kartons oder Werkstückträger durch Schwerkraft transportiert werden müssen.